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Offene Ganztagsschule an unserer Grundschule

Achtung bei der Anmeldung für das Schuljahr 2018/19:

Da Ihre Planungen für September beruflichen Veränderungen unterliegen und auch abhängig vom Stundenplan sind, können die Tage noch gewechselt werden!

Wichtig ist lediglich die Anzahl der Tage und die Art der Gruppe: Lang- oder Kurzzeit bzw. eine Kombination von Langzeit-/Kurzzeitgruppe.

 

Anmeldeformular zum Download:

Anmeldung_OGTS.doc

 


 

Konzept

 

 „Offene Ganztagsschule“

an der Grund- und Mittelschule Hirschaid

 

 

Mit dem Ausbau von Ganztagsschulen reagiert Bayern sowohl auf gesellschaftspolitische als auch auf bildungspolitisch-pädagogische Herausforderungen. Um Müttern und Vätern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie angemessene Formen familiärer Arbeitsteilung zu ermöglichen, bieten Ganztagsschulen Familien nicht nur Betreuung, sondern auch erzieherische Unterstützung. Bayern setzt mit Ganztagsschulen jedoch nicht nur ein gesellschaftspolitisches Signal, sondern stellt vor allem pädagogische Ziele in den Mittelpunkt. Die Ganztagsschule ist ein Bildungsangebot mit einer ausgeprägten inhaltlichen Qualität. Es stehen größere Zeiträume für erweiterte Bildungs- und Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Ganztagsschulen in Bayern sind dem Dreiklang Bildung, Erziehung und Betreuung verpflichtet.

 

Alle Aufgabenbereiche, die die Ganztagsschule an der Grund- und Mittelschule Hirschaid betreffen, übernimmt der freie Träger KoBiS - Kompetenzwerk für Bildung und Soziales gemeinnützige GmbH.

Als Träger in der sozialen Arbeit verfolgt KoBiS ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke, vor allem in der Förderung der Jugend- und Altenhilfe, der Erziehung und betreuenden Unterstützung.

 

KoBiS ist Mitglied im Wohlfahrtsverband „Der Paritätische“ und ebenso öffentlich anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

Der Träger engagiert sich in den Bereichen der familienorientierten Sozialhilfe sowie der schulbezogenen Sozialarbeit, wobei das Ziel ist, Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf allen Stationen ihrer Bildungsbiographie zu unterstützen, beginnend bei den Elternhäusern und Kindertageseinrichtungen über sämtliche Schulsysteme, einschließlich der kommunalen Integrationsarbeit, bis hin zur Betreuung von speziell pflegebedürftigen Personen.

Bei allen Maßnahmen, Unterstützungen und Begleitungen, steht stets der Mensch mit seinen Rechten und Bedürfnissen, Erfahrungen und Kenntnissen im Mittelpunkt.

 

Intention

 

 

In Bayern werden Ganztagsschulen als Schulen verstanden, bei denen

 

  • über den am Vormittag stattfindenden Unterricht hinaus an vier Tagen in der Woche ein ganztägiges Angebot für die Schüler*innen bereitgestellt wird,
  • an allen Tagen des Ganztagesbetriebs den teilnehmenden Schüler*innen ein Mittagessen angeboten wird,
  • die Nachmittagsangebote unter der Aufsicht und Verantwortung der Schule organisiert, in enger Kooperation mit der Schulleitung durchgeführt werden und in einem konzeptionellen Zusammenhang mit dem am Vormittag stattfindenden Unterricht stehen.


 

Bei der offenen Ganztagsschule handelt es sich um ein schulisches Angebot der ganztägigen Förderung und Betreuung von Schüler*innen.

Der „Kern-Unterricht“ findet an offenen Ganztagsschulen überwiegend am Vormittag im Klassenverband statt.

 

Durch die Einführung der offenen Ganztagsschule an den von KoBiS betreuten Schulen ist eine weitere Flexibilisierung der Nachmittagsbetreuung gewährleistet. Die Eltern haben hierbei die Möglichkeit, dieses zusätzliche Angebot einer qualifizierten Nachmittagsbetreuung zu buchen. Die Mindestbuchungszahl beträgt zwei Tage – die Höchstbuchungszahl vier Tage in der Woche. Nach Bedarf ist ebenso ein kostenpflichtiges Angebot montags bis donnerstags in der Zeit von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr sowie am Freitag von Unterrichtsende bis ebenfalls längstens 17.00 Uhr möglich.

 

Da die Form der Offenen Ganztagsschule kostenfrei ist, besteht eine finanzielle Entlastung der Eltern im Vergleich zu alternativen Betreuungsangeboten. Lediglich durch Mittagessen, eventuell Materialgeld und Getränkegeld entstehen zusätzliche Kosten für die Eltern.

 

 

Ausgangslage und Ziele

Hirschaid liegt im südlichen Teil des Landkreises Bamberg und ist mit knapp 12000 Einwohnern die größte Gemeinde im Landkreis.

In Hirschaid sind neben der Mitteschule noch zwei Grundschulen (eine davon direkt an die Mittelschule angegliedert) und eine Realschule ansässig.

Die Grund- und Mittelschule in Hirschaid bildet zusammen mit der Grund- und  Mittelschule Strullendorf der Grund- und Mittelschule Hallerndorf sowie der Grundschule Sassanfahrt den Schulverbund Regnitztal. Dementsprechend zeigt sich ein großes Einzugsgebiet: die rund 340 Schüler der Mittelschule kommen aus insgesamt 12 Gemeinden (mit Ortsteilen), wobei etwas über die Hälfte der Schüler*innen in Hirschaid oder einem der elf angegliederten Ortsteil wohnen. Weitere 119 Schüler kommen aus den Gemeinden Altendorf, Buttenheim und Strullendorf.

 

Im Schulhaus der Grund- und Mittelschule Hirschaid sind die 28 Klassen untergebracht, welche von rund 60 Lehrkräften beschult werden. Insgesamt besuchen knapp 569 Schüler*innen die beiden Schularten. In der Primärstufe befinden sich 229 Schüler*innen in 11 Klassen, wohingegen in der Sekundärstufe I 340 Schüler*innen in 17 Klassen sind. Die durchschnittliche Schülerzahl einer Klasse 20 Schüler*innen.

 

An der Mittelschule ist ein offenes und gebundenes Ganztagsangebot vorhanden, welches von über 60% der Schülerschaft in Anspruch genommen wird (40% gebundener Ganztag, 22% offener Ganztag). Zudem besteht die Möglichkeit, den Mittlere-Reife-Zug ab der 7. Klasse zu belegen, welche von rund einem Drittel der Schüler genutzt wird. Des Weiteren besteht seit dem Schuljahr 2017/18 eine Übergangsklasse, in der derzeit 21 der 35 Schüler an der Schule mit Migrationshintergrund beschult werden, um entweder befähigt zu werden, in eine Regelklasse zu wechseln oder einen theorieentlasteten Mittelschulabschluss zu erlangen.

 

Die Schule ist kein Ort, an denen Probleme der Schüler*innen und deren Familien außen vor bleiben. An die Schule und die Jugendhilfe werden sowohl schulische Problemlagen als auch soziale, psychische und peergroupspezifische Schwierigkeiten herangetragen. Speziell an der Mittelschule sind für die Phase der Adoleszenz typische Problemlagen vorherrschend.

Die Mittelschule Hirschaid hält ein breites Repertoire an schulischen Unterstützungsangeboten bereit. Für komplexe Problemzusammenhänge stehen den Schüler*innen neben den Lehrkräften und der Schulleitung bei Bedarf zusätzlich ein Schulpsychologe, eine Beratungslehrkraft, eine Lehrkraft der schulhausinternen Erziehungshilfe (SEH), Jugendsozialarbeit an Schulen (weiteres siehe Punkt 4) und spezialisierte Beratungslehrer sowie ein Vertrauenslehrerteam und tageweise Fachkräfte des mobilen sonderpädagogischen Dienstes (MSD) zur Verfügung. Um schulischen Störungen zu begegnen wird seit dem Schuljahr 2017/18 ein Auszeitraummodell erprobt. Des Weiteren besteht seit Jahren ein Streitschlichterprojekt, welches gut etabliert ist.

 

 

An der Schule existiert zudem ein umfassendes Betreuungsangebot. Neben dem Hort und der gebundenen Ganztagsschule haben die Schüler*innen der Grund- und Mittelschule Hirschaid die Möglichkeit die Offene Ganztagsschule, als zusätzliches Angebot einer qualifizierten Nachmittagsbetreuung, 2-4 Tage die Woche zu besuchen.

 

Für die Schüler*innen der 1. bis 4. Klasse (im Alter von 6 bis 11 Jahren) besteht die Möglichkeit die Offene Ganztagsschule an der Grundschule (OGTS), von Montag bis Donnerstag, entweder in der Kurzgruppe bis 14 Uhr oder in der Langgruppe bis 16 Uhr, kostenlos zu besuchen. Zusätzlich besteht das Angebot eine kostenpflichtige Freitagsbetreuung bis 14 Uhr zu buchen.

Für die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 (im Alter von 11 bis 17 Jahren) besteht ebenfalls ein freiwilliges kostenloses schulisches Angebot der ganztägigen Förderung und Betreuung in der Offenen Ganztagsschule an der Mittelschule (OGS) von 13 bis 16 Uhr.

 

 

Die Ziele der Offenen Ganztagsschule sind:

 

  • Unterstützung bei den Hausaufgaben und beim Lernen
  • Förderangebote zur Intensivierung des Lernstoffs
  • Sinnvolle Freizeitgestaltung: musische, sportliche sowie künstlerisch-gestalterische Aktivitäten
  • Gesunde Ernährung und Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen
  • Ausübung sozialer Verantwortung
  • Förderung des Zusammenhalts und des Wir-Gefühls
  • Erfahren von Gruppenerlebnissen
  • Stärkung der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
  • Erweiterung sozialer Kompetenzen
  • Förderung der Kreativität
  • Erweiterung der Konfliktlösungsfähigkeit
  • Individuelle Unterstützung zur Persönlichkeitsentwicklung

 

 

Leistungen

Mittagsverpflegung und -betreuung

Zur familiengerechten Förderung und Betreuung im Rahmen der Offenen Ganztagsschule gehört unter anderem auch eine Mittagsverpflegung als verbindlicher Teil des pädagogischen Konzepts.

Ausgerichtet an den Empfehlungen des Schulverpflegungsforums Oberfranken wird die Essenslieferung von einem örtlichen Caterer bezogen. Der Essenspreis pro Portion beträgt derzeit 3,50 Euro und ist separat zu zahlen. Zudem können sich die Schüler*innen täglich an einer vielfältigen und abwechslungsreichen Salatbar sowie an einem Trinkwasserspender bedienen. Neben den Mensagerichten können die Schüler*innen auch mitgebrachte Speisen von Zuhause verzehren oder im Schülercafé, welches zur Schule gehört, kleine Snacks käuflich erwerben und konsumieren.

Die Kinder und Jugendlichen können sich in der einstündigen Mittagszeit frei auf dem weiträumigen Schulgelände bewegen.

 

Hausaufgabenbetreuung und Förderunterricht

 

Neben der Mittagsverpflegung und -betreuung zählt zu den Leistungen der Offenen Ganztagsschule auch die Hausaufgabenbetreuung. Diese ist ein weiterer verbindlicher Bestandteil des pädagogischen Konzepts.

Die Hausaufgabenbetreuung findet in der Regel eine Stunde, bestehend aus Hausaufgaben- und Lernzeit, statt. Sie ist grundsätzlich für alle Schüler*innen der Offenen Ganztagsschule verpflichtend. Sollten an manchen Tagen weniger Hausaufgaben anfallen, halten die Betreuer*innen entsprechendes Übungsmaterial und Leseangebote bereit.

Betreut wird die Hausaufgabenzeit in der Regel durch fachkundiges Personal in Kleingruppen, welche von Praktikant*innen oder Student*innen unterstützt werden.

 

Als Alternative zur Hausaufgabenbetreuung können die Schüler*innen einen oder mehrere Förderunterricht/e als freiwilliges Angebot in den Fächern Mathematik, Deutsch und/oder Englisch wählen. Dies stellt eine zusätzliche Lernhilfe bzw. Intensivierung des aktuellen Lernstoffs dar. Ab dem zweiten Halbjahr wird im Förderunterricht besonders auf die anstehende Abschlussprüfung vorbereitet. Die Förderunterrichte führen Lehrkräfte oder Mittelschullehramtsstudent*innen in kleinen Gruppen durch.

 

Freizeitangebote

Neigungsangebote

 

Im Gegensatz zu einer reinen Hausaufgabenbetreuung wird im Offenen Ganztagsbereich an den Schulen auf die Bedeutung der Neigungsangebote für die Rhythmisierung des Nachmittags, aber auch für die Akzeptanz und Attraktivität des Ganztagsangebotes Wert gelegt.

 

Es ist vorgesehen, verschiedene Neigungsangebote mit Schwerpunkt im künstlerisch-gestalterischen, im musischen Bereich sowie im Bereich Bewegung anzubieten. Derzeit sind folgende Angebote möglich:

Kreatives Gestalten – (Brett-) Spiele – lebenspraktische Angebote – Sport
– kulturelle Angebote – Leseförderung – erlebnispädagogische Angebote und Angebote durch externe Kooperationspartner.

 

Hierfür stehen sowohl Bereiche und einzelne Klassenzimmer im Schulhaus selbst zur Verfügung, darüber hinaus die Turnhalle und die Außensportanlage.

 

Diese Angebote sind abhängig von den zu gewinnenden außerschulischen Kooperationspartnern und freien Mitarbeitern, wozu gerade auch örtliche Vereine, Verbände und andere Institutionen eingebunden werden können.

Demzufolge werden die Schüler*innen in der Freizeit neben dem festangestellten Personal auch von externem Personal wie Übungsleiter*innen, Künstler*innen, Musiker*innen oder Sozialpädagog*innen betreut. Vereinzelt unterbreiten auch Lehrkräfte der Schule außerhalb ihres Stundenpools verschiedene Kursangebote bzw. Arbeitsgemeinschaften.

 

Freies Spiel als offenes Angebot

Nach dem Mittagessen haben die Schüler*innen sowohl in der Mittagspause als auch nach der Erledigung von Hausaufgaben Freizeit. Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, den individuellen Neigungen entsprechend, können Aktivitäten im Außenbereich oder Tätigkeiten zur Entspannung und Ruhephasen sein und werden mit dem erzieherischen Anliegen verknüpft. Ziel des offenen Freizeitbereiches ist die Erziehung zu einer aktiven und konstruktiven Freizeitgestaltung. Das hierbei begleitende Personal fungiert als Ansprechpartner*in, Ratgeber*in, gibt Anregungen und Zuwendungen, ermahnt und schlichtet. Den Kindern steht Material zur gemeinsamen Nutzung wie Bälle, Seile, Spielgeräte, Spielzeug und vieles mehr zur Verfügung.

 

Vernetzung und Kooperation

Im Sinne einer optimalen Betreuung der Schüler*innen wird neben den in Punkt 3.3.1 genannten Kooperationspartnern eine enge Vernetzung insbesondere der Leitung der Offenen Ganztagsschule mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium unterhalten.

 

Nach Möglichkeit sollen bei schulischen oder persönlichen Schwierigkeiten auch individuelle Beratung und weitergehende sozialpädagogische Hilfen angeboten oder vermittelt werden. Hierzu gehört auch eine gut funktionierende Kooperation mit den Jugendsozialarbeiter*innen an der Schule (JaS), um den Schüler*innen eine umfassende Hilfestellung zu geben und um frühzeitig und gemeinsam agieren bzw. reagieren zu können.

 

Tagesablauf

In den Schulwochen findet in der Regel jeweils von Montag bis Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr der tägliche Unterricht statt. Das Angebot der Offenen Ganztagsschule steht Montag bis Donnerstag ab 11:15 bis 16:00 Uhr zur Verfügung. Am Freitag findet nach Unterrichtsende sowohl in der OGS als auch der OGTS bei Bedarf bis 14:00 Uhr eine Betreuung statt. Der hierfür erforderliche Bedarf beginnt mit acht Schüler*innen.

 

In der Offenen Ganztagsschule der Grundschule Hirschaid besteht die Möglichkeit anstatt der Langzeitgruppe bis 16:00 Uhr, die Kurzzeitgruppe bis 14:00 Uhr zu wählen. Das Angebot der Kurzzeitgruppe beginnt mit Unterrichtsende (11:15 oder 12:15 Uhr) und endet um 14:00 Uhr. Hierbei besteht die Möglichkeit zur Erledigung der Hausaufgaben und Teilnahme am Mittagessen (kostenpflichtig) neben dem grundlegenden Angebot des freien Spiels.

 

Sowohl die Offene Ganztagsschule in der Grund- als auch in der Mittelschule haben täglich gleichbleibende Abläufe, welche auf der nachfolgenden Seite in Schaubildern verdeutlicht werden:

 

 

OGTS

(Grundschule)

Start:  11:15 Uhr

Freizeit

Essen

Hausaufgabenzeit

Freizeit

Ende:  16:00 Uhr

 

OGS

(Mittelschule)

Start:  13:00 Uhr

Essen

Freizeit

Hausaufgabenzeit / Förderunterricht

Freizeit

Ende:  16:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Räumliche und sachliche Voraussetzungen

 

Aus dem Leitfaden „Offene Ganztagsschulen in Bayern - Anregungen und Hilfestellungen zur praktischen Umsetzung“ des ISB:

 

 „Für die offene Ganztagsschule müssen geeignete Räume in ausreichen-

der Zahl und Größe zur Verfügung stehen. Die offene Ganztagsschule

findet in der Schule oder in Einrichtungen statt, die sich in unmittelbarer

Erreichbarkeit zur Schule befinden.“

(KMBek)

 

Für die Raumausstattung einer offenen Ganztagsschule gibt es keine bestimmten Mindestrichtlinien. Evident ist jedoch, dass eine Ganztagsschule ohne entsprechend eingerichtete oder ausgestattete Räumlichkeiten nur schwer Erfolg haben wird.

 

In der Praxis hat sich gezeigt, dass Klassenzimmer als Lern- und Arbeitsort durchaus geeignet sein können, für Freizeit- und Betreuungsangebote jedoch auch andere Bereiche benötigt werden, die in ihrer Gestaltung mehr an freizeitpädagogischen Gesichtspunkten orientiert sind. Weiterhin ist in der Planung zu berücksichtigen, dass schulische Räumlichkeiten wie Sporthallen, Werk- oder Musikräume unter Umständen mitgenutzt werden können, wenn die personellen Voraussetzungen (ausbildungs- und versicherungstechnische Regelungen) gegeben sind.

 

Die Offene Ganztagsschule in der Grundschule hat drei Gemeinschafts-/ Arbeitsräume sowie drei Klassenzimmer als Hausaufgabenräume zur Verfügung. In allen Räumen gibt es Gruppen- und Einzeltische. Außerdem hat jeder Raum eine Wandtafel. Die OGTS verfügt darüber hinaus über mehrere Spiel-, Lese- und Ruhebereiche. 

 

Die Offene Ganztagsschule in der Mittelschule hat einen großen Gemeinschafts-/ Arbeitsraum und einen kleinen Lern-/ Computerraum, worin den Schüler*innen fünf Computer zur Verfügung stehen. In beiden Räumen befinden sich Wandtafeln, ein Sofa sowie Gruppen- und Einzeltische. Zur Differenzierung werden zusätzlich verschiedene Klassenzimmer genutzt. Zudem gibt es einen Wasserspender, den die Schüler*innen der Offenen Ganztagsschule in der Mittelschule selbstständig nutzen können.

 

Personal

Das offene Ganztagsangebot wird von pädagogischen Fachkräften geleitet und kontinuierlich betreut. Zum festangestellten Personal zählen unter anderem Sozialpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen, (angehende) Erzieher*innen und Studentin*innen sowie Dienstleistende im Bundesfreiwilligendienst.

Neben dem festangestellten Personal gibt es auch die Möglichkeit externe Kooperationspartner (wie z.B. Erlebnispädagogen oder Sporttrainer) hinzuzuziehen.

 

Anmelde- und Teilnahmemodalitäten

Die Anmeldung für die Offene Ganztagsschule erfolgt in der Regel für ein ganzes Schuljahr. Nur in begründeten Ausnahmefällen ist eine Abmeldung im Laufe des Schuljahres möglich. Die Offene Ganztagsschule ist eine schulische Veranstaltung; von daher ist nach der Anmeldung für die Offene Ganztagsschule auch die regelmäßige Teilname an den gebuchten Tagen Pflicht. Bei Verhinderung (z. B. Arzttermin) ist eine schriftliche Abmeldung durch die Eltern nötig; bei Krankheit genügt die morgendliche telefonische

 

Entschuldigung im Sekretariat der Schule, welche an die Verantwortlichen der Offenen Ganztagsschule weitergeleitet wird.

Wenn ein*e Schüler*in durch wiederholtes Fehlverhalten den Ablauf der Hausaufgabenzeit oder der Neigungsangebote massiv stört und diesem Fehlverhalten auch durch pädagogische Maßnahmen nicht abgeholfen werden kann, so ist ein Ausschluss aus der Offenen Ganztagsschule während des Schuljahres möglich.

 

Die durch die KMBek zur Offenen Ganztagsschule vom 22.04.2010 vorgegebene Mindestbuchungszeit ist an den von KoBiS betreuten Schulen durch die Buchung von mindestens zwei Nachmittagen bis jeweils 16.00 Uhr erfüllt.

Die Offene Ganztagsschule betreut die Schüler*innen montags bis donnerstags von Unterrichtsende bis 16.00 Uhr; für Schüler*innen, die nicht in Hirschaid selbst wohnen, endet die Betreuung in der Offenen Ganztagsschule mit Abfahrt ihres Schulbusses.

 

 

 

 

[1] Bayerisches Staatsministerium der Finanzen für Landesentwicklung und Heimat (Jahr): https://www.freistaat.bayern/dokumente/leistung/026645480457 (Stand: 28.02.2018).

 

Kontakt

  • Grund- und Mittelschule Hirschaid
    Alleestraße 1
    96114 Hirschaid

    info@gms-hirschaid.de
  • 09543 850414